Zwei Verurteilungen am 8.1.2024 in Cochem. Die Richter*innen des Amtsgerichts Cochem sind blind für internationales Recht.

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Wegen "Hausfriedensbruchs" erhielten die 7 AktivistInnen, die am 8.5.2023 auf das Fliegerhorst-Gelände gegangen waren, Strafbefehle zwischen 30 und 90 Tagessätzen. Alle sieben haben dagegen Einsprüche eingelegt. Eine Aktive hat jedoch ihren Einspruch aus persönlichen Gründen zurückgezogen, so dass ihre Geldstrafe von 30 Tagessätzen rechtskräftig geworden ist. Über die Einsprüche der anderen sechs sollte in sechs einzelnen Verhandlungen am 8.1.2024 entschieden werden. Es fanden an diesem Tag jedoch nur zwei Verhandlungen statt. Dabei wurden beide Angeklagte, Ria und Johannes, zu Geldstrafen von jeweils 60 Tagessätzen verurteilt. (Beide waren schon einmal wegen des Go-Ins vom 30.4.2019 verurteilt worden.) Beide haben Berufung eingelegt. Die Verhandlungen mit Miriam und Gerd sind auf Anträge dieser beiden Angeklagten verschoben worden: auf Montag, den 4.3.2024. Und ganz kurzfristig hat das Gericht dann auch noch die Verhandlungen mit Lies und Elu auf Montag, den 13.5.2024 verlegt. 

Eine Pressemitteilung zur Aktion vom 8.5.2023 und ein Foto der Aktionsgruppe sind HIER zu finden.