Vier Verurteilungen in Cochem. Die Richter*innen des Amtsgerichts Cochem sind blind für internationales Recht.

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Wegen "Hausfriedensbruchs" erhielten die 7 AktivistInnen, die am 08.05.2023 auf das Fliegerhorst-Gelände gegangen waren, Strafbefehle zwischen 30 und 90 Tagessätzen. Alle sieben haben dagegen Einsprüche eingelegt. Eine Aktive hat jedoch ihren Einspruch aus persönlichen Gründen zurückgezogen, so dass ihre Geldstrafe von 30 Tagessätzen rechtskräftig geworden ist. Über die Einsprüche der anderen sechs sollte in sechs einzelnen Verhandlungen am 08.01.2024 entschieden werden. Es fanden an diesem Tag jedoch nur zwei Verhandlungen statt. Dabei wurden beide Angeklagte, Ria und Johannes, zu Geldstrafen von jeweils 60 Tagessätzen verurteilt. (Beide waren schon einmal wegen des Go-Ins vom 30.04.2019 verurteilt worden.) Beide haben Berufung eingelegt. Die Berufungstermine im Landgericht Koblenz sind 16.5.2024 um 15 Uhr für Johannes und 25.6.2024 um 8 Uhr für Ria. Auch am 04.03.2024 gab es zwei Verhandlungen im Amtsgericht, die ebenfalls mit Verurteilungen zu Geldstrafen endeten: 30 Tagessätze gegen Miriam und 90 gegen Gerd, der bereits wegen früherer Büchel-Aktionen (18.07.2017 und 30.04.2019) rechtskräftig zu Geldstrafen verurteilt worden war. Auch hier haben beide Verurteilten Berufungen eingelegt. Miriams Berufungstermin im Landgericht Koblenz ist 27.6.2024 um 8 Uhr. Zwei erstinstanzliche Verhandlungen sind vom Amtsgericht Cochem vom 8.1.2024 auf den 13.5.2024 verlegt worden: um 9 Uhr für Elu und um 13.30 Uhr für Lies. 

Eine Pressemitteilung zur Aktion vom 8.5.2023 und ein Foto der Aktionsgruppe sind HIER zu finden.